HOTELS AUF BALI

Bali, Insel der Götter und Dämonen

Unendliche Vielfalt der Naturschönheiten

Bali ist der Ort, an dem sich Gegensätze vereinen


"Insel der Götter und Dämonen", "Geliebte der Götter", "Morgen der Welt" - zahlreich sind die Beinamen, mit denen Bali versehen wurde. Während noch vor 40 Jahren kaum 1000 Touristen jährlich diese 13000 km Deutschland entfernten Insel besuchten, hat heute der jährliche Besucherstrom längst die Millionengrenze überschritten. Obwohl auch auf Bali dieser Massentourismus Eingang gefunden hat, ist die "Insel der Götter und Dämonen" am anderen Ende der Welt ein wahres Paradies geblieben. So wird jeder besucher auf seiner reise durch Bali mit den Kontrasten der vergangenheit und Gegenwart konfrontiert. Bali ist der Ort, an dem sich Gegensätze vereinen, aber Gutes und Böses wird in Schönheit vereint.
Lediglich zwei Kilometer von der Ostspitze Javas entfernt liegt Indonesiens tropisches Kleinod:Fruchtbare Reisfelder, das changierende Smaragdgrün der Reisterrassen, riesige Canyons, Plamenhaine, weißsandige Strände, sonnenbeschienene Straßen, stille und friedliche Dörfer mit exotischen Märkten, das beständige Blumen- und Blütenmeer, tief religiöse Bewohner, asiatische Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Das Reizvollste an Bali ist sicherlich aber auch seine einzigartige Kunst und Kultur. Jeder Balinese scheint ein wahrer Künstler zu sein, ob als Steinmetz, Holzschnitzer, Silberschmied, Korbflechter oder beim Herstellen der Dekorationen, die alle Altäre zu Hause, auf Straßen, öffentlichen Plätzen und Reisfeldern schmücken.
Bis heute ist die Insel Bali die letzte hinduistische Bastion im islamischen Indonesien. Und diese Einmaligkeit spürt der Gast auf Schritt und Tritt. Im Landesinneren gibt es immer noch zahlreiche Dörfer, deren Bewohner sich selbst Bali Aga (Original-Balinesen)nennen. Sie führen ihre aristokratische Herkunft auf eine nahezu tausendjäghrige Vergangenheit zurück. Seit vielen Jahrhunderten sind sie ihren Traditionen treu geblieben. Sie leben nahezu in völliger Isolation zum übrigen Bali.
Über 5% der Balinesen bekennen sich zur balinesisch-hinduistischen Religion, dem Agama Hindu Dharma. Die verbleibenden 5% sind fast ausschließlich Muslime.
Die tief empfundene Religiosität der Balinesen ist legendär und für Touristen ungemein anziehend. Im "Land der 1000Tempel" - es sind sicherlich aber viele Tausende - ergibt sich für den Gast auf Bali immer wieder die Gelegengheit, irgendwann, irgendwo die farbenprächtigen, glanzvollen Prozessionen, die religiösen Tänze und die zeremoniellen Opfergaben zu bewundern. Frauen in wadenlangen Sarongs und enganliegenden Spitzenblusen strömen in fast endlosen Prozessionen zum Tempel. Auf dem Kopf balancieren sie farbenprächtige Fruchtsäulen aus Bananen, Äpfeln, gebratenen Hühnern und bunten Rieskugeln. Und vor den Haupttänzen tritt ein Ballett von geradezu atemberaubender Anmut beim Legongtanz auf. Junge Mädchen, die Hüften in schimmernden Brokat gewickelt, die Haare mit einer Krone aus Gold und Blumen geschmuckt, tanzen barfuß mit sparsamen Gesten, flatternden Fingerspitzen, biegsamen Handgelenken und rollenden Augen. Diesem "Bali-Virus" kann der Besucher leicht verfallen, er kehrt zu diesem Kleinod Indonesiens zurück und entdeckt immer wieder vielseitige Gegensätze, die diese Insel prägen.
Und er wird dann auch nicht mehr vor den furchteinflößenden Wächterfiguren erschrecken, die mit ihren riesigen Fangzähnen und teilweise höllischen Fratzen die Eingänge der Tempel, Höfe, Hotels und auch Straßenkreuzungen bewachen und alle Örtlichkeiten von unheilvollen Geistern fernhalten. Dem balinesischen Glauben nach leben auf den Vulkanen und Bergen die Götter, während die Meere udn Küsten von den zweifelhaften Dämonen und niederen Geistern bevölkert werden. Zu ihrer Besänftigung streuen daher die Küstenbewohner oft Blüten ins Wasser.
Eine Vulkankette durchzieht von Osten nach Westen die Insel und teilt Bali in eine Nord- und eine Südhälfte. Im Norden liegt der Bezirk Buleleng. Dieser schmale Küstenstreifen geht bald in flaches Hügelland über und fördert die wichtigsten Exportgüter der Insel, nämlich Vieh, Kaffee und Kopra. Im Hochland dagegen finden sich die Erdnuss-, Zwiebel- und Kohlfelder und auch Gewürzplantagen. Der am dichtesten besiedelten Süden ist das kulturelle Herzland und gleichzeitig die Reiskammer Balis. Dagegen ist der Osten recht trocken. Vorwiegend der Westen ist noch teilweise bewaldet. Die Bevölkerung ist sehr ungleichmäßig auf der Insel verteilt. Doch die meisten Balinesen wohnen im Süden der Insel.
Abgesehen von dem Künstlerdorf Ubud liegen die großen Touristenzentren alle am Meer. Die Balinesen leben jedoch dem Meer abgewandt, das nach ihrem Glauben die Heimat der Dämonen ist. Alle Tempel sind bergwärts zu den Vulkanen hin gerichtet; denn die heiligen Vulkane sind nach balinesischem Glauben der Sitz der Götter. Die Lava der immer wieder ausbrechenden Vulkane düngt den Boden und ermöglicht daher durch diese Fruchtbarkeit bis zu drei Ernten im Jahr. Die Bergseen speisen die Felder und garantieren die Bewässerung aller Felder, die durch ein ausgekügeltes System mit Wasser versorgt werden können.
Die Einnahmen aus dem Tourismus wurden in vielen Gemeinden die Tempel und historischen Plätze restauriert. Neue Tanzgruppen und anerkannte Kunstzentren entstanden. Die verbindenden Kräfte von Religion, Familie und Gemeisnchaftsleben konnten den Herausforderungen und Problemen eines sich rasch entwickelnden Landes die Stirn bieten. Dadurch hat sich das Wesen Balis kaum verändert. Der aufgeweckte und interessierte Besucher des Landes wird immer noch einsame und stille Plätze finden und kann nach wie vor uralten Ritualen beiwohnen, die die Zeiten überdauerten.
Fremdartig für den Besucher ist es, dass es bei Verbrennungszeremonien keine Traurigkeit gibt. Für die Balinesen ist die Verbrennung des Verstorbenen, oftmals auch erst nach vielen Jahren, eine notwendige Prozedur für die Befreiung der Seele des Verstorbenen, und daher freuen sich alle darüber.
Das Bali des 21. Jahrhunderts bietet immer noch viele Geheimnisse. Und der Besucher kann diese Geheimnisse in allen Bereichen des balinesischen Lebens entdecken. Durch ständiges Opfern sichern sich die Balinesen das Wohlwollen der Götter und auch der Dämonen. Mit Musik und Tanz und mit vielen Festen unterhält man sie. Feierliche Prozessionen elegant gekleideter Menschen, Frauen mit ihren schweren Opfertürmen, die kraftvollen Klänge der Gamelanorchester und auch der Liebreiz junger Tänzerinnen gehören zum Festkleid der Insel und zum wohl eindrucksvollsten Erlebnis für den Besucher. Bali, so meinen manche Gäste, ist zwar kein Paradies mehr, ist aber eine faszinierende Insel, deren Geheimnisse es sich lohnt, zu erforschen .
Die Temperaturen liegen zwischen 26°und 30°. Auf Bali gibt es nur zwei Jahreszeiten. Die Trockenperiode dauert von April/Mai bis September/Oktober.Der regenreichste Monat ist der Januar. Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Indonesien ein Visum, das bei der Einreise erteilt wird und derzeit 25 USD ( auch mit Euro bezahlbar ) für einen Aufenthalt bis zu dreißig Tagen kostet. Der Reisepass muss bei Einreise noch indestens 6 Monate Gültigkeit haben. Impfungen sind für Bürger aus Deutschland nicht vorgeschrieben. Ratsam ist die Mitnahme von leichter Sommerkleidung, die gut waschbar und atmungsaktiv ist. Auf Bali gilt eine Zeitdifferenz von 6-7 Stunden. In den meisten Hotelanlagen gibt es 230 Volt Wechselstrom.
Unendlich ist die Vielfalt an Sehenswürdigekeiten, z.B. das Bali-Museum in Denpansar; die Tempelanlagen in Bangli, Tanah Lot, Bedugul und Besakih; die Höhlen Goa Gajah (Elefantenhöhle) und Goa Lawah (Fledermaushöhle); die Gerichtshalle in Klungkung; das Künstlerdorf Ubud; der Wassertempel Pura Tirta Empul; das Dorf Celuk als Zentrum der Gold- und Silberschmiedekunst; das Holzschnitzerdorf Mas; die Vulkanseen Bratan und Batur; die wunderbare Aussicht auf die Reisterrassen bei Bukit Jambul; die Tempelanlage Gunung Kawi; der Affenwald Sangeh und Affenwald Monky Forest bei Ubud; Barongtanz in Batubulan; Ureinwohner in Tenganan; heilige Quellen von Sebatu bei Tengallang und viele, viele mehr.
Ursprünglich hatte das Kunsthandwerk auf Bali nur eine religiöse Bedeutung. Die Anzahl der vollständig erhaltenen Skulpturen, Fresko-Malereien und Relief-Tafeln ist immens. Durch die Entwicklung des Tourismus haben sich aber Balis Kunsthandwerker und Kunstmaler auf die Bedürfnisse der Touristen eingestellt. Steinmetze und Holzschnitzer stellen nun auch völlig nutzlose Gegenstände her, die ausschließlich dem Touristenkonsum dienen.Die Qualität hat darunter sicherlich gelitten. Erkennbar sind auch eine ganze Reihe von Gegenständen, die von talentierten Künstlern neu erfunden wurden. Auch die Malerei hat sich unter europäischem Einfluss zur gewerbsmäßigen Kunst entwickelt. Geringfügig verändert stellen Künstlerfamilien Tausende Varianten zum gleichen Thema her.
Trotz aller Fremdeinflüsse und dem Gebot der Umstellung auf Touristenwünsche liegt die Liebe zur Kreativität und künstlerischen Aktivitäten im Wesen der Balinesen. So ist es eine regelrechte Kunst, den Götetrn und Dämonen Opfer darzubringen. Eine große Bedeutung wird der Farbe udn der Form der aufeinandergestapelten exotsichen Früchte und bunten Reiskuchen mit parfümierten Blumen als oberen Abschluss der Opfertürme beigemessen.
Einzigartig ist Balis Kultur, die auch jeden Besucher in ihren Bann schlägt. Im Wayang Kulit, dem berühmten Schattenspiel, wird sehr altes Gedankengut von Generation zu Generation lebendig weitergegeben. Tempelfeste oder Zeremonien ohne Huldigung der Götter sind auf Bali nicht denkbar. An diesen Festen nehmen die Einheimischen ebenso teil wie die stets willkommenen Touristen. Bei allen Gelegenheiten werden dann auch Dramen und Tänze aufgeführt. Jede dieser Vorstellungen wird von dem örtlichen Gamelanorchester begleitet, das aus verschiedenen Blechinstrumenten wie Metallophone, Gongs, und Becken besteht. Bis in die heutige Zeit wurde die balinesische Musik nicht niedergeschrieben, sondern wird von einer Generation in die nächste überliefert. Aber auch Balis Tänze üben auf den Besucher eine geheimnisvolle Wirkung aus. Wohl der schönste der balineschen Tänze ist der klassische Legong. Junge Mädchen, die unbedingt noch Jungfrauen sein müssen, in prachtvollen Gewändern gleiten und neigen sich in einer Pantomime von wunderschönen Bewegungen und "sprechen" mit ihren Händen. Nach Sonnenuntergang kann der Gast dem Kecak-Tanz beiwohnen. Über 100 Männer stellen ihr eigenes Orchester dar, indem sie gegeneinander ansingen mit summenden und zischenden Lauten, die ihre rhythmischen Bewegungen begleiten. Den endlosen Kampf zwischen Gut und Böse wird im Barong-Tanz auf symbolische Art und Weise inszeniert. Barong stellt das Gute dar und ist ein Geschöpf mit schaukelndem Rücken und zottligen Haaren. Sein Widersacher ist die böse Hexe Rangda, ein hässliches Wesen mit langer Zunge und Klauen.
Und wem sich als Besucher die Möglichkeit bietet, an einem der vielen Tempelfeste teilzunehmen - Gäste in landestypischer Kleidung sind stets willkommen - , sollte diese Gelegenheit nicht ausschlagen. Und es gibt wohl kaum ein balinesisches Dorf ohne Hinterhof-Arene für den verbotenen Hahnenkampf.
Tanz und Religion, Feiern und Alltag, Tradition und Dorfleben waren und sind auch weiterhin auf Bali eng miteinander verbunden. Und der Gast gewinnt immer wieder überraschende Einblicke in Balis Kulturerbe.

Selamat datang: Herzlich Willkommen!

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